Schlägerinnen-Stopp! Gewaltschutz für Männer.
Das Matriarchat verbreitet seine Sicht der "Wahrheit": Die Gynokratie fördert feministische (d.h.sexistische)"Wissenschaft": Sabine Beppler zur gynokratischen Praxis
Häusliche Gewalt aus der Sicht des BMFSFJ Häusliche Gewalt (gibt es angeblich nur) gegen Frauen Skandalöse Kampagnen gegen Männergewalt

Was ist eine matrifokale Gesellschaft ?

Sie werden hoffentlich nicht den Eindruck gewonnen haben, verehrter Leser, daß ich diese Website eröffnet habe, um Frauen schlechtzureden, anders gesagt, um mich zu revanchieren. Richtig ist allerdings, daß mich die Mitteilung und Kommentierung meiner Erfahrungen entlastet. Aber das ist ja legitim.

Falls es Ihnen dennoch suspekt ist, daß ich den weiblichen Gewalt-Primat so herausstreiche, so rate ich Ihnen, einmal eine matrifokale Gesellschaft aufzusuchen, zum Beispiel Schwarz-Afrika. Wenn Sie dort über die Märkte gehen, dann werden Sie feststellen, daß Handgreiflichkeiten, u.U. auch ziemlich brutaler Art, häufiger von Frauen als von Männern ausgehen.

Und wenn Sie gar mit einer Ladung Möbel an einer Zollgrenze stehen, so wird es garantiert kein wirksameres Mittel geben, gierige Zöllner zu beschwichtigen, als wenn Sie Ihren Geiz mit folgenden Worten begründen: "Meine Frau schlägt mich, wenn ich nicht alles mit nach Hause bringe." Ich weiß das aus Erfahrung! Ich habe nämlich insgesamt etwa sieben Jahre lang in matrifokalen Gesellschaften gewohnt.

Dorf im nördlichen Benin

Matrifokale Gesellschaften können Sie jederzeit aufsuchen. Sie werden dort sehen, daß Frauen das Leben im wirtschaftlichen Bereich bestimmen. Sie haben zumindest ihr eigenes Einkommen, in der Regel durch einen Handel - sei es auf dem Markt, auf der Straße oder im Haus. Bekannt sind etwa in Lomé, der Hauptstadt von Togo, die "Nana Benz"; das sind Mercedes-Fahrerinnen, zugleich Analphabetinnen, die es aber durch ihr vorzügliches Zahlengedächtnis und ihren Durchsetzungswillen zu Wohlstand gebracht haben. Was sie i.d.R. von Männern denken, konnte ich in einem (mir nicht mehr verfügbaren) Zeitungsartikel bestätigt finden: "Ich bin doch nicht so saublöd", lautete die deutsche Übersetzung, "mich mit einem Mann zu verheiraten."

Weiterhin wird Ihnen auffallen, daß Eheleute oft getrennt wohnen; und zwar nicht weil es soetwas wie ein "Gewaltschutzgesetz" gäbe, sondern weil die Gesellschaft stärker als bei uns zwischen Männern und Frauen differenziert. Auf die Idee, daß Männer "ihre weibliche Seite entwickeln" müßten, und die Frauen umgekehrt, darauf käme dort Niemand. - Kinder sind Kollektiveigentum der Frauen-Gesamtheit. Darum kommen auch die Frauen allein für die Kinder auf. Männliche Unterhaltspflichten gibt es nicht, jedenfalls nicht in der noch traditionellen Gesellschaft.

Was ist demgegenüber ein Matriarchat ?

Verwechseln Sie bitte die Begriffe nicht ! Ein Matriarchat ist eine Gesellschaft, in welcher die strukturelle Macht durch Frauen, genauer gesagt: durch Mütter ausgeübt wird. Die Ethnologen sind sich uneinig, ob es jemals ein Matriarchat gegeben hat; zumindest ist keine Gesellschaft bekanntgeworden, in denen Frauen bzw. Mütter nicht nur im Alltag den Ton angeben, sondern auch noch weitreichende politische Entscheidungen treffen. Denn auch Königinnen stützen ihre Herrschaft stets auf eine männliche Verwaltungs-Elite. Dasselbe gilt für weitreichende religiöse Entscheidungen, die gerade in traditionellen Gesellschaften politischen Charakter haben.

Hier und jetzt aber sind alle Bedingungen erfüllt, die ein Matriarchat ausmachen. Ganz abgesehen davon, daß unsere Kanzlerin weiblich ist - das hat an und für sich nichts zu bedeuten -, dominieren Frauen folgende Bereiche:

Dort hingegen, wo Leistung verlangt wird und ihr Fehlen sich sofort schmerzlich auswirken würde, in der Wirtschaft nämlich, dominieren Männer. Damit haben wir genau umgekehrte Verhältnisse wie in einer matrifokalen Gesellschaft .

Merken Sie sich bitte:

Das erste Matriarchat entstand und besteht in Deutschland !

Hingegen haben wir eine matrifokale Gesellschaft hier - meines Wissens - nie gehabt. Denn matrifokale Gesellschaften haben keine Schriftkultur.

Was aber ist eine Gynokratie ?

Streng genommen ist der Ausdruck "Matriarchat" aber immer noch nicht richtig. Ist Ihnen aufgefallen, lieber Leser, daß die aggressivsten Sexistinnen homosexuell sind ? Ich jedenfalls kenne unter den richtigen Mann-und-Gewalttäter-Gleichsetzerinnen keine normale Frau (bewußt sage ich "normal" statt "heterosexuell"). Nun aber werden homosexuelle Frauen gewöhnlich keine Mütter. Sollte es also der Fall sein, daß homosexuelle Frauen maßgeblich strukturelle Macht ausüben, dann sollten wir nicht von einem Matriarchat, sondern vielmehr von einer Gynokratie - das heißt: Herrschaft durch Frauen - sprechen.

Die bekannteste (Medien-)Gynokratin - oder "Kampflesbe" in Deutschland ist Alice Schwarzer. Hier eine Kostprobe aus der "Emma":

Das Zitat entstammt einem Artikel von 1994 (Emma 1994/2, S. 34f). Nun müßte ja eigentlich sofort die Frage aufkommen:

Die Antwort kann nur lauten: Wir leben in einer fest etablierten Gynokratie. Also nicht nur in einem Matriarchat. Denn selbst wenn Frauen die strukturelle Macht innehaben - so habe ich oben das Matriarchat definiert -, so müßte das eigentlich noch nicht einen derartigen Haß auf Männer zur Folge haben.

Um Mißverständnissen vorzubeugen, erkläre ich hiermit ausdrücklich, daß ich Frauen nicht für schlechtere Menschen halte als Männer. Gewiß, Frauen sind gewalttätiger. Das liegt aber, so unterstelle ich, an einem geschlechtsspezifischen Mangel an Selbstbeherrschung; und dieser äußert sich eben im Guten wie im Schlechten.

Mit einer "Psychologie des Weiblichen" kommen wir demnach nicht weiter.

Der Hintergrund der häuslichen Gewaltproblematik liegt vielmehr in den Verhältnissen struktureller Macht; das heißt also: in der bestehenden Gynokratie.

Hiermit kommen wir auch zu einer Antwort auf die entscheidende Frage des vorherigen Kapitels ("Gewalt ist weiblich"): Woher stammt die Leugnung des weiblichen Gewaltprimates?

Nun, die Trägerinnen der strukturellen Macht werden nicht gerade sich selbst der destruktiven Gewalt bezichtigen. Als Beherrscherinnen des Bildungswesens und der Medien haben sie die Definitions-Hoheit - und die geben sie selbstverständlich auch nicht von sich aus wieder preis.

Wer Maßnahmen der Unterdrückung rechtfertigen will, tut dies in der Regel damit, daß er dem Gegner Eigenschaften zuspricht, welche derartige Maßnahmen zu rechtfertigen scheinen. Diese Rechtfertigungen sind Inhalte einer entsprechenden staatlichen Propaganda.

Es ist also dieser Propaganda geschuldet, daß es öffentlich völlig unterschiedlich bewertet wird, ob Sie, verehrter Leser, zur Gewalt gegen das andere Geschlecht aufrufen - oder ob eine Frau das tut. Sie sind - wie ich - qua Geschlecht ein gewalttätiges Wesen. So sind Sie definiert worden (ich natürlich auch). Und die Definitionshoheit hat, aufgrund ihrer strukturellen Macht, nun einmal dasjenige Geschlecht, dem Sie nicht angehören. Wir sind so geboren worden; beschweren wir uns also nicht ! Oder doch ? Sollten wir uns wehren?

Ja, wo leben wir denn ?

Immer wieder ist zu lesen, daß wir "in patriarchal(isch)en Verhältnissen" lebten. Nun, das ist offensichtlich absurd, denn tatsächlich leben wir in einer weitgehend vater-losen Gesellschaft. Das wird wohl auch Niemand ernsthaft bestreiten wollen.

Unter einer bestimmten Voraussetzung ist es allerdings richtig, von einem auch heute noch seienden Patriarchat zu sprechen, so wie es richtig ist, einen von tödlicher Krankheit gezeichneten Menschen immer noch als Menschen zu bezeichnen. Die Krankheit als solche hat nämlich kein eigenes Sein, vielmehr ein abhängiges Sein. Sie lebt von dem Organismus, hier: von einem Menschen, dem sie ein Sosein, nämlich das Kranksein, aufprägt. Sie kann ihn zeichnen bis vielleicht zur Unkenntlichkeit, aber nie vernichten, ohne sich selbst zu vernichten.

Nun wissen wir, daß unser Staatswesen samt allen seinen feministischen Einrichtungen von Arbeitsleistungen und Kulturleistungen lebt, die nach wie vor hauptsächlich von Männern erbracht werden. Das ist einwandfrei erwiesen, u.a. durch die Statistiken der (Sozial-)Versicherungen. Auch insofern stimmt es: Wir leben in einem Patriarchat - weil es eine andere Gesellschaft "im Grunde" nicht geben kann.

Nur eben: Dieses Patriarchat ist gegenwärtig krank. Und wie man einen kranken Menschen auch als "Kranken" bezeichnet, obwohl die Krankheit nicht sein Wesen ausmacht, so können wir von einer Gynokratie sprechen, wissend, daß sie kein selbständiges Sein hat, sondern auf männliche Kosten lebt. Das Patriarchat ist heilbar - im Prinzip. Wir müssen uns nur wehren gegen seine Kränkung!

Sexismus versus Ethnologie.

Sexistinnen wie die "Matriarchatsforscherin" Heide Göttner-Abendroth müssen sich bisweilen von Ethnologinnen, welche matrifokalen Gesellschaften entstammen, eines Besseren belehren lassen. Von derartigen Erfahrungen berichtete der Ethnologe David Signer in der Schweizer "Weltwoche". Er hatte teilgenommen an dem "Zweiten Weltkongreß für Matriarchatsstudien", 2005 in Texas. Signer:

So zeichnete etwa eine Vertreterin der Khasi in Indien ein Bild ihres immer wieder als matriarchales Paradebeispiel zitierten Volkes, das nicht gerade Göttner-Abendroths Ideal entsprach. Die Khasi sind nicht demokratisch, stellte sie lakonisch fest. Es herrscht eine ausgeprägte Oligarchie, nur gewisse Clans haben Zugang zur Macht. Es gibt grosse Spannungen zwischen den Geschlechtern; die Männer empfinden die Matrilokalität als drückend, wo sie unter der Kontrolle ihrer Schwiegerfamilie leben müssen. Sie versuchen ausserhalb der Khasi zu heiraten. Die Scheidungsrate ist hoch und häusliche Gewalt alltäglicher als in allen anderen Gesellschaften der Region; Alkoholismus auch. [...]

Das wurde ihr übel genommen. Wie kann sie es wagen, als eingeladener Gast, die Veranstalterin Heide Göttner-Abendroth so zu brüskieren, meinte etwa die feministische Theologin Christa Mulack in der anschliessenden Pause. Ihre Frustration ist verständlich. Denn sie ist die Autorin von «Natürlich weiblich», wo Sätze stehen wie: «Die biologische Forschung der jüngsten Zeit beweist, dass das Weibliche von der Natur eindeutig bevorzugt wird und die Frau lebenstüchtiger ist als der Mann. Psychologische Untersuchungen bestätigen die biologischen Fakten.» Oder: «Auch für Mädchen ist die Mutter die erste Geliebte, eine einseitige heterosexuelle Orientierung der Frau ist daher psychologisch nicht zu begründen.»

Ich kann den interessierten Leser nur raten, diesen Artikel als Ganzes gründlich zu lesen! Wenn Sie Näheres zu der oben zitierten Christa Mulack wissen wollen, dann lesen Sie meine Rezension ihres Buches "Der Mutterschaftsbetrug", sowie weitere Artikel, in denen ich mich mit ihrem - für den Differenzfeminismus typischen - Weltbild auseinandersetze.

Die Verfolgung des Orest
Gynokratische Gewalt.
Schlägerinnen-Stopp! Gewaltschutz für Männer.